Renee Strecker

 

Taktil - fragil

Bildcollagen und Materialreliefs 

 

Herzliche Einladung zur

Vernissage am Freitag den  22.9. 2017 um 19 Uhr

 

Ausstellung vom 23.9. - 31.10. 2017

 

Wir bauen die Ausstellung ab dem 19.9.017 in der Galerie auf und Sie können gerne zu einer Pre-view am 20. oder am 21.9.017 ab 16 Uhr vorbeischauen.

Fühlen Sie sich gleichzeitig herzlich eingeladen zur Vernissage am 22.9.017

Wir freuen uns sehr Sie bei uns begrüßen zu dürfen. Renee Strecker und Peter Michael Dinter.

 

Zur Ausstellung ist auch ein Katalog erschien. Falls Sie eine Exemplar wünschen mailen sie uns ihre Adresse und wir senden ihnen den "Taktil Fragil" Katalog.

 

 

Auszug aus dem erschienenen Katalog

 

Seit den 1980er Jahren ist Frau Renee Strecker uns bekannt als eine in Deutschland und Europa anerkannte und gut nachgefragte, überwiegend abstakte Malerin aus Berlin. Die Meisterschülerin von Prof. Karl Oppermann steht sehr wohl noch in der Tradition der deutschen „Nachkriegs-Abstaktion“ und ihre Nähe zu solch großen Künstlern wie Fred Thieler, Walter Stöhrer, K. O. Götz, Hans Kuhn  genauso aber K.R.H. Sonderborg ist unverkennbar. Bis hinein in die frühen 2000er Jahre malte die in Berlin Schöneberg und in Italien, im Norden vor Sizilien, auf der Vulkaninsel  Alicudi lebende Künstlerin, zumeist in Öl auf Leinwand oder auf der Holzplatte. Dazu fertigte sie Papierarbeiten und bediente sich verschiedener, meist jedoch lithographischer, Drucktechniken.

Materialkollagen, zum Teil auch mit Fundstücken versehen, Reliefs und Skulpturen, auch ausgeformt als Readymades,  eingearbeitete Sande aus aller Herren Länder, Vesuflava aber auch märkische Erde, dienten ihr als Basis, gleichwohl auch als Höhungen, ihrer Bilderwelten und malerischen Erzählungen. Mal sind ihre Arbeiten geladen voller mystischer Tiefe, dunkel lodernd und vielfach getragen von einem tiefen, intensiven, hoch gesättigten blau (Streckerblue) und im Kern und im Sein – erscheint uns ihr Werk recht bipolar und verschlüsselt. Suchend und fragend, auf dem Weg und prozeßhaft. Verhaftet in großer Energie und über die changierenden Bildergründe in den Raum schwebend. Mehr schwebend als drängend. 

 

Und dann, ein weiterer Impuls in dem Werk von Frau Renee Strecker. Die Reise in die technische Abstraktion. Lassen sie sich überraschen.

 

Die Malerin verformt mit ihren Mitteln die als unbeugsam und statisch erscheinende Arcylglasplatte zu kurvigen, geschwungenen, vielfach gezogenen, teils auch aufgeworfenen Objekten. Sie erscheinen uns fortan als modernistische Wandreliefs. Durch einen Unterbau von der Grund abgehoben. Luftig und frei schwebend im Raum - von außen seidig, hell oder dunkel schimmernd, laszive  glänzend. Verso bemalt, mal auch schuppig, abstakt und in Öl.

 

 

 

 

 

 

 

Willibrord Haas

Spintisierung - vom Gedanken in die Farbe

 

 

Die Ausstellung wird kommenden Mittwoch den 20.9.2017 rückkgebaut doch bis dahin können Sie immer noch seine Werke bei uns einsehen. Über dieses Datum hinaus werden wir in der Galerie f eine ständige und repräsentative Auswahl an Willibrord Haas Arbeiten für Sie bereithalten.

 

 

Textauszug vom Katalog

Eine Ausstellung mit dem Titel Spintisierung, vom Gedanken in die Farbe, zu benennen ist vielleicht etwas verwegen, besser noch gesagt - reiner Unfug ? Schon deswegen, weil es Spintisiererei statt Spintisierung heißen muss und ich mir trotzdem diese Freiheit nehme und  letztlich auch Willibrord Haas die Gedanken

 

 

 

Willibrord Haas

Auswahl an Acrylarbeiten aud Lwd., Aquarelle auf Zerkall "Alst Bern" und Radierungen