Aktuelle Ausstellung

 

 

Bernd Schwarting

 

Metamalerei

 

Neue Arbeiten in ÖL auf Leinwand, Bilderreliefs und übermalte Radierungen über Öl und Graphit.

 

Zur Ausstellung ist auch ein Katalog erschienen - welchen wir ihnen gerne und auf Wunsch übersenden

 

 

                       Vernissage am 3.11.2017 um 19 Uhr

                       Ausstellung vom 4.11. - 22.12.2017

 

 

                         Zum Künstler und zum Werk 

 

1964 in Stade geborener bildender Künstler. Studium an der Kunsthochschule in Dresden und an der UDK Berlin. Meisterschüler von Prof. Walter Stöhrer. National und international ausgestellter Künstler, mit zahlreichen Einzel und Gruppenausstellungen. Lebend in Berlin und in Schleswig-Holstein.

 

Auszüge aus dem zur Ausstellung erschienenen Katalog

 

B.S. -  innovative Bildtechnik und Performance. Mit den Händen, anderen, teils bizarren Hilfsmitteln pastos, schrundig bis hin zur Reliefstruktur aufgetragene Farbmassen formen einen vitalen, gar belebten, teils durch Überschreitungen und Ausbrüche, geformten Bildkörper. Vielschichtig angelegte, mal in den mittleren und hinteren Gründen auch fein lasierte, glänzend, strahlende, manches Mal auch figurativ angelegte Versatzbilder. Eingefaßt, gehöht oder durchdrungen von morpher, amorpher und fantastischer Struktur. Schwimmende, miteinander verwobene, teils surreale Kompositionen bei gleichwohl deutlicher, aber auch versatiler Architektur. Fixpunkte im Bild wie Magneten. Dann wieder kippend und fließend, mal auch saugend fesselnd und vereinnahmend. Bilder die zu Wesen werden und Welten zwischen Träumen und Wirklichkeit. Organisch mal tierisch oder auch auch menschlich auflodernde Systeme und Gruppierungen. Vielfach-Kompositionen, mal ruhend im mikroskopischen Detail, mal fliehend über vexierenden Schein und gleichsam ruhend über eine mögliche Verortbarkeit. Wege findend, Wege kreuzend und ein Universum erscheint im Ganzen und im Detail. Himmel erkennbar? Vorsicht - er greift nach dir.

 

Vol. 2

Wenngleich „das Neue“, das manchmal Befremdende und Ungewohnte, Stilmittel, gängige Taktik und Treibmittel in der heutigen Kunstbetrieb sein kann, deutet bei Schwarting viel daraufhin das ein Gutteil seiner Kunst als echt und glaubwürdig zu bezeichnen ist und aus sich selbst heraus geschöpft ist. Belebt und beseelt durch lebhafte Fantasien und erinnerte Traumwelten. Doch gibt es auch Meinungen, die in ihn, über einzele Könnerschaft heraus, als einen neuen und innovativen Landschaftsmaler sehen. Und so allein wäre er dann da auch nicht. Denn einige seiner Kollegen, nennen wir einmal Christopher Lehmpfuhl Harry Meier, Anselm Kiefer aber auch E. Schumacher, Kazuo Shiraga oder Frank Auerbach ist und war Landschaftsmalerei längst keine feste Größe mehr.

Landschafterei heißt heute: Ein mehr und ein Plus an Fantasie, Interpretation und Sublimation. Das können Gedankenlandschaften, innere mikroskopische oder makroskopische Bilderwelten von Lebewesen oder Gegenständen sein. Traum, Stadt oder Menschenlandschaften. Bilder und Zeitreisen in utopische Galaxien. Vielleicht ein Detail, die Simbiose oder Mimikry in der Natur. Ein Korallenstock oder ein Zwischen aus Seh, Seen und Seelenlandschaften.

Landschaftsmalerei hat zu Beginn des 21 Jahrhunderts seine klassische abbildende Aussprache verloren und die neuen Romantiker und die wilden Surrealisten revolutionieren das Genre.