Sommeraccrochage

Künstler der Galerie

Mit Bernd Schwarting, Willibrord Haas, Sighard Gille, Margit Grüger, Ekaterina Zacharova, Annette Selle, Skadi Engeln, Ekaterina Zacharova, Renee Strecker und Helena Zubler.

 

Vernissage am 20.7. 2018 um 19 Uhr

Ausstellung vom 21.7. - 28.8. 2018

 

 

Sighard Gille

 "Gille in Berlin "

 Neue Gemälde und Werkschau

Eine Vorzugsgrafik "kleiner Kameramann" ist in einer Auflage von 20 Stck. zur Ausstellung erschienen.

Dazu  unsere Katalogpublikation "Gille in Berlin" (bestellbar über die Galerie).

 

Ausstellung vom 2.6. - 17.7. 2018

 

Sighard Gille

ist zuallererst Maler, der mit Ölfarben, Eitempera oder mit Acrylfarben auf Leinwand arbeitet, aber auch mit Kohle oder Graphit  zeichnet. Das macht er bis hin zu komplexen, vielfarbigen Studien, die die Malerei tangieren und es scheint, als wenn er über die Zeichnung und über die Druckgrafik, seinen Formenverstand und seine Botschaften entwickelt.  

S. Gille  kann ganz frei und ungezwungen assoziieren, sich beliebig motivieren,  beizeiten auch (aus)bremsen. Dabei ist der in Leipzig lebende Maler mitnichten  nur Freigeist, der seiner Intuition folgt. Er kann genauso von fester Struktur sein, mit Willen zur Architektur, zur Komposition, bishin zum provokanten Kalkü.

Sighard Gille ist auch ein recht produktiver Radierer und Lithograph. Seine Druckgrafik ist gezeichnet von einem unverwechselbaren Strich, ja von einer ganz eigenen Handschrift und  ein Gille wird immer auch als ein Gille wiedererkannt.

Noch unter W. Mattheuer an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst ausgebildet, fühlt sich S. G. auch in der Skulptur und Objektkunst zu Hause und hat genauso eigene Ausdrucksmöglichkeiten in der Fotografie entwickelt.  Sie war immer Leitfaden, in den frühen Jahren auch einfacher  Broterweb, und wird seit einiger Zeit ergänzt um eigenwillige Dokumente mit der einfachen Lochkamera.

In der jetztigen Ausstellung wollen wir uns jedoch auf seine Arbeiten in Öl auf Leinwand konzentrieren, möchten den Geist und die Quirligkeit der gillischen Arbeiten wirken lassen, rollen den roten Teppich am Gendarmenmarkt aus und präsentieren Ihnen eine hoffentlich spannende und kompakte  Werkschau, eine Exposition an gillischer intellektueller, wie expressiver Malerkreativität,  die deutlich in die Spitze, weniger in das breite Mittelfeld der zeitgenössischen Kunst zielt.

 

 

Expressiver Realismus

Verfehmte Kunst im  20. Jahrhundert

Ausstellung vom 6.4. 2018 bis zum 29.5. 2018

Eine Retrospektive

mit den Malern Charles Crodel, Carl Rabus, Erich Fraaß, Vera Singer, Adolf Klingshirn, Ulrich Knispel, Arthur Degner, Ottwil Sieberg, Else Möckel, Fritz Tennigkeit, Ilse Block-Quast und Josef Steiner

 

Lesen sie zur Ausstellung auch den am 5.5.018 erschienen Pressartikel - vorliegend in Orner "Presse"

 

Von links nach rechts, Charles Crodel, Öl auf Lwd. 150x80 cm, Carl Rabus, Ostende 2, Gouache auf Papier, 47x52,5 cm, Adolf Klingshirn, Stilleben, Öl/Lwd., 25x35 cm

 

Auszug aus der Rede zur Eröffnung

Die expressiven Realisten, eine Generation von Malern, die überwiegend um 1900 geboren war, ihre Art, sich auszudrücken, sie basierte auf den Erkenntnissen der Moderne, zumeist jedoch auf den Stilmitteln der frühen Expressionisten. Doch schon ab 1925, als diese bahnbrechende Kunstform  wieder am Abklingen war und die neue Sachlichkeit, aber auch der Dadaismus und der Surrealismus stark an Bedeutung gewannen, konsolidierte sich eine neue und „parallele Malerei“. Sie war vom Gefühl und der Seele her kommend, expressiv und farbenfroh und kuluminierte in einer annähernd realistischen Figuration und Körperlichkeit.

Expressiv-reale Kunst, aber auch die zweite Generation der Expressionisten, Maler wie E. Hassebrauk, H. Strempel, F. S. Pfefferkorn, C. Crodel, F. Tennigkeit oder auch C. Rabus, sie alle durchliefen eine Vielzahl von Krisen und Kriegen im frühen 20. Jahrhundert. Ein großer Teil dieser gegenständlich arbeitenden Künstler wurde zwischen 1933 und 1945 von den Nationalsozialisten durch Krieg und Gefangenschaft ins Abseits gedrängt und auch durch Verfolgung ihrer bürgerlichen Existenzgrundlage beraubt. Nach dem 2. Weltkrieg wurden sie dazu noch verfemt und ausgegrenzt. Die westliche Welt bevorzugte abstrakte, beziehungsweise informelle Ausdrucksformen, und die Ostblockländer etablierten den sozialistischen Realismus als Staatsdoktrin.

Expressiv-realistisch arbeitende Künstler wurden in der Nachkriegszeit bis zum Ende des 20. Jahrhunderts kaum mehr wahrgenommen - was sie zu einer „verschollenen Generation“ werden ließ. Erst der Journalist und Kunsthistoriker Rainer Zimmermann erkannte in den frühen 1980er Jahren ihr großartiges Potential. In der gleichen Zeit erlebte in Berlin, Köln,  München und Italien eine neo-expressive Kunst  ihren internationalen Durchbruch und dem Zeitgeist entsprechend erfuhren auch die „expressiven Realisten“ eine späte Rehabilitation und Wertschätzung. (Müste der kritische Realismus als Bruder des sozialistischen Realismus nicht genauso  neu bewertet werden?)

                                                                                   

 

 

Zeichnungen und Druckgrafik

Classic modern meets contemporary art

Eine bildhafte Reise vom 20. in das 21. Jahrhundert

Vernissage am 16.2. 2018 um 19 Uhr

 

Ausstellung vom 17. 2. - 3.4. 2017

  

 

Annette Selle

New works new balance

 

Ausstellung vom  6.1. - 13.2.2018

 

Ruhe und Gelassenheit, wohl auch Tiefe und Schönheit, mal auch Andacht und Transzendenz, das sind einige, zugegeben recht subjektive, vorn aufleuchtende, manches Mal auch sich verfestigende Eindrücke beim Betrachten der Bilder von Frau  Annette Selle.

Gut gemachte Bilder, sie sollten uns berühren, besser noch begeistern, sie liefern uns Denkstoff und sind gleichzeitig auch Exerpt menschlicher und kultureller Auseinandersetzung. Fantasievolle Bilder setzen bei uns Assoziationsketten in Gang, können Entwicklungsspiegel unserer Zeit sein und in unserer Angelegenheit ganz konkret: Die zeitgenössische Malweise und Bildsprache von Frau Annette Selle. 

Annette Selle hat sich bei ihren Studien und Beobachtungen Zeit genommen, hat ausgewertet und sublimiert, dabei auch versucht, „das Wesentliche“, vielleicht auch das Archetypische, in den Landschaften und in den Menschen zu verdichten. In manchen Leinwandarbeiten kann sie das umsetzten über einen fließenden, mal auch abstakten und strukturbetonten Kern und wie Tafelschichten oder Flächen(körper) steigen dann ihre Bilderthemen aus den seidigen, pastellfarbenen Bildergründen empor. Mal sind sie gebaut, ja mehr geschichtet, als Kollagen über pastos untermalte Stoffbahnen. Getränkt voller schimmernder, mal auch mit puren Pigmenten angereicherter Ölfarbe. Anderen Ortes erkennen wir überlagernde Kreisflächen und schillernde Spiralsysteme, sehen vielfach gepunktete Farbenfelder und das vordergründig gesehene Bild scheint zu kippen, mal auch zu flirren, zu Gunsten einer Vielzahl miteinander korrespondierender Einzelbilder.

 

 

Bernd Schwarting

Metamalerei

Ausstellung vom 4.11. - 22.12.2017

 

Neue pastose Arbeiten in ÖL auf Leinwand, Bilderreliefs und übermalte Radierungen über Öl und Graphit.

Zur Ausstellung ist auch ein Katalog erschienen - welchen wir ihnen gerne und auf Wunsch übersenden.

 

Auszug aus dem Katalogtext

Bernd Schwartings Bilder in Öl auf Leinwand, auf Papier, wie auch seine übermalten Radierungen, sind nur schwer, annähernd gar nicht zu fotographieren. Seine pastosen Bilder, seine mit den Händen, besser noch mit feingliedrieger Fingerarbeit aufgebrachten Ölfarben, steigen wie Berge aus dem Bildkörper empor. Können die Quadrage des Keilrahmens durch Überschreitung verlassen oder enden mit feingliedrigen Fäden im luftigen Raum. Schwartings teils floral anmutenden Bilderreliefs, modelliert aus reiner Ölfarbe, können die logische Perspektive außer Kraft setzten und der Maler inszeniert mit Augentäuschung und surrealem Versatz. Wenngleich da viel Bewegung und Halluzination im Bildwerk entsteht. Der Maler bleibt zum guten Teil der Landschaft verbunden und sein Subjet bleibt die belbte Natur.

4. Morphe Gebilde, geformt wie Halbplastiken und aus Ölfarbe getürmt, erheben sich aus den Schwartingschen Bildergründen und gegen die Gewohnheiten des schnellen Urteils können seine Bildelemente aus Überformungen mal floral, anorganisch, genauso von belebter Struktur sein. Sie machen seine Bildersprache einerseits wiedererkennbar gleichwohl auch rätselhaft.  Maches mal an Richard Oelze oder auch an Max Ernst erinnernd. Futuristisch, changierend, maches mal auch genial und vertrackt.

5. Wenngleich „das Neue“, das manchmal Befremdende und Ungewohnte, Stilmittel, gängige Taktik und Treibmittel in der heutigen Kunstbetrieb sein kann, deutet bei Schwarting viel daraufhin das das ein Gutteil seiner Kunst als echt und glaubwürdig zu bezeichnen ist  und aus sich selbst heraus geschöpft ist. Belebt und beseelt - durch lebhafte Fantasien und erinnerte Traumwelten. Doch gibt es auch Meinungen, die in ihn, über einzele Könnerschaft heraus, als einen neuen und innovativen Landschaftsmaler sehen. Und so allein wäre er dann da auch nicht. Denn einige seiner Kollegen, nennen wir  einmal Christoph Boe, Christopfer Lehmpfuhl oder Harry Meier, ist Landschaftsmalerei längst  keine feste Größe mehr.

Landschafterei heißt heute: Ein mehr und ein Plus an Fantasie, Interpretation und Sublimation. Das können Gedankenlandschaften, innere mikroskopische oder makroskopische Bilderwelten von Lebewesen oder Gegenständen sein. Traum, Stadt oder Menschen-landschaften. Bilder und Zeitreisen in utopische Galaxien. Vielleicht ein Detail, die Simbiose oder Mimikry in der Natur. Ein Korallenstock oder ein Zwischen aus Seh, Seen und Seelenlandschaften.

 

Landschaftsmalerei hat zu Beginn des 21 Jahrhunderts seine klassische abbildende Aussprache verloren und die neuen Romantiker und die wilden Surrealisten revolutionieren das Genre.

 

 

Renee Strecker

Taktil - fragil

Bildcollagen und Materialreliefs 

Ausstellung vom 23.9. - 31.10. 2017

 

Zur Ausstellung ist auch ein Katalog erschien. Falls Sie eine Exemplar wünschen mailen sie uns ihre Adresse und wir senden ihnen den "Taktil Fragil" Katalog.

 

 

 

 

Seit den 1980er Jahren ist Frau Renee Strecker uns bekannt als eine in Deutschland und Europa anerkannte und gut nachgefragte, überwiegend abstakte Malerin aus Berlin. Die Meisterschülerin von Prof. Karl Oppermann steht sehr wohl noch in der Tradition der deutschen „Nachkriegs-Abstaktion“ und ihre Nähe zu solch großen Künstlern wie Fred Thieler, Walter Stöhrer, K. O. Götz, Hans Kuhn  genauso aber K.R.H. Sonderborg ist unverkennbar. Bis hinein in die frühen 2000er Jahre malte die in Berlin Schöneberg und in Italien, im Norden vor Sizilien, auf der Vulkaninsel  Alicudi lebende Künstlerin, zumeist in Öl auf Leinwand oder auf der Holzplatte. Dazu fertigte sie Papierarbeiten und bediente sich verschiedener, meist jedoch lithographischer, Drucktechniken.

Materialkollagen, zum Teil auch mit Fundstücken versehen, Reliefs und Skulpturen, auch ausgeformt als Readymades,  eingearbeitete Sande aus aller Herren Länder, Vesuflava aber auch märkische Erde, dienten ihr als Basis, gleichwohl auch als Höhungen, ihrer Bilderwelten und malerischen Erzählungen. Mal sind ihre Arbeiten geladen voller mystischer Tiefe, dunkel lodernd und vielfach getragen von einem tiefen, intensiven, hoch gesättigten blau (Streckerblue) und im Kern und im Sein – erscheint uns ihr Werk recht bipolar und verschlüsselt. Suchend und fragend, auf dem Weg und prozeßhaft. Verhaftet in großer Energie und über die changierenden Bildergründe in den Raum schwebend. Mehr schwebend als drängend

 

Und dann, ein weiterer Impuls in dem Werk von Frau Renee Strecker. Die Reise in die technische Abstraktion.

 

Die Malerin verformt mit ihren Mitteln die als unbeugsam und statisch erscheinende Arcylglasplatte zu kurvigen, geschwungenen, vielfach gezogenen, teils auch aufgeworfenen Objekten. Sie erscheinen uns fortan als modernistische Wandreliefs. Durch einen Unterbau von der Grund abgehoben. Luftig und frei schwebend im Raum - von außen seidig, hell oder dunkel schimmernd, laszive  glänzend. Verso bemalt, mal auch schuppig, abstakt und in Öl.

 

 

 

 

Willibrord Haas

Spintisierung

Von dem Gedanken in die Farbe

Ausstellung vom 4.8. - 16.9. 2017

 

 

Eine Ausstellung mit dem Titel Spintisierung, vom Gedanken in die Farbe, zu benennen ist vielleicht etwas verwegen, besser noch gesagt - reiner Unfug ? Schon deswegen, weil es Spintisiererei statt Spintisierung heißen muss und ich mir trotzdem diese Freiheit nehme und  letzlich auch Willibrord Haas die Gedanken und die Stichworte zum Thema gegeben hat. Spintisieren, ja wir dürfen das denn wir sind Künstler, Wissenschaftler und auch  Freidenker. Wir denken frei und ungezwungen. So wie wir es früher alle taten. Als Kinder und auch noch als Jugendliche. Wenngleich ich ihnen auch als Erwachsener empfehle: Steigen sie ein in die großartige Welt der Spintisierung, in die Spinnerei. Entwickeln Sie Gedanken voller Freiheit, Kühnheit und Wagemut und glauben sie mir: Wir leben in einer der besten Demokratien weltweit. Man wird sie nicht gleich wegsprerren (nicht wegsperren, aber vielleicht ignorieren).

 

Willibrord Haas schrieb einmal: „Ein bißchen Spinnerei am Morgen über Stoffwechsel ist schön und ein gutes Versprechen für den Tag. Gefolgt von Spinnereien am Nachmittag. Gleich einem Film von Audry Hepburn? Nein, aber ganz ähnlich. Da hieß es: Liebe am Nachmittag (was ja auch nicht schaden kann). Und sie merken es schon. Nicht alles führt in die Richtigkeit oder auf einen grünen Zweig. Doch vielleicht geht es genau darum. Etwas im Freigeist zu unternehmen, um es geschehen zu lassen,

 

um Interpretation und um „das aus sich selbst heraus Empfundene“. Welches zu großen Teilen - zumindest was eine Kunst und Bildbetrachtung nach Henri Matisse betrifft - im Auge des Betrachters liegt. 

 

 

Aus Brasilien

Clara Cavendish

Imaginäres Ich

Neo-expressive Malerei zwischen Europa und Süd-Amerika

Ausstellung vom  8.7. - 30.7. 2017

Kuratorin: Milene Zorron

 

Die Künstlerin Clara Cavendish wurde 1963 in Pernambuco (Brasilien) geboren und  lebt und arbeitet in Rio de Janeiro. Ihre Kunst, die dem Neo-Expressionismus zu zuordnen ist, ist dabei genauso gepägt und verortet durch  internationale Einflüsse.

Ihr Bezug zur „deutschen Malerei"  ergab sich durch ihr Kunststudium  (1985 - 1987) an der Berliner Akademie der Künste (heute UDK). In dieser Periode wurde ihre Malerei stark durch ihren Lehrer Prof. Karl Oppermann geprägt. Ebenso waren es Arbeiten Ihrer Malerkollegen und Künstler wie Georg Baselitz, Anselm Kiefer, sowie die Einflüsse der „Neuen Wilden, der "Berliner  Heftigen" wie auch der sogenannten „ Spontanisten" - die ihren heutigen Malstil beeinflusst haben.

 

 

 

Glaucia Flores y Reyes

aus Brasilien

Kunst ist das Leben

 

Vom 9.6  - 30.6. 2017

 

Menschen in ihren Besonderheiten und Empfindungen, wir  Menschen selbst  - stehen im Mittelpunkt der malerischen Arbeit von Frau Glaucia Flores y Reyes. Und eine Auseinandersetzung mit uns selbst, unser Rollenspiel im Leben, mal gekünstelt, mal echt, vielleicht auch überhoben oder „laid back“. Unsere Haltungen an sich, welche sich auch spiegeln können in der äußereren Physiognomie, das sind die wichtigen, bei Leibe jedoch nicht die einzigen Ansätze im Werk von Frau Reyes.

Abgelöst vom reinen Schönheitsbild, dem Makellosen, der perfekten Inszenierung oder des erlernens einer seriösen Telegenität, sind die Figuren ihrer Malerei vielmehr gezeichnet von einem manchmal unerklärlichen Nimbus, von Spiritualiät und Magie. Die Malerin psychologiesiert ihre Charaktäre und mancherorts bricht das Innere im Wesen ihrer Protagonisten hervor und wir spüren eine größere Kompexität. Erahnen aber genauso das Dunkle, vielleicht auch das Abwägige. Kommen damit dem Menschen an sich, seinem Inneren, seinem wahren Kern, vielleicht auch seiner Rolle in Bezug auf seine Umwelt, ein gutes Stück näher.

 

 

Ekaterina Zacharova

Cuba en Cambio   2013 - 2017

Ausstellung vom 6.5. - 28.5. 2017

 

Ekaterina Zacharovas Malerei kann im besten Sinne menschliche Haltungen und Gefühle, Szenen und Arrangements, zufällig korrespondierendes und auch Ausgrenzendes miteinander verbinden. Sie ist eine Malerin von Gegenwärtigkeit und von Stimmungen und kann mit einer guten Verbindung aus Technik und Inhalt am Subjekt überzeugen. 

Ihre Bilder, gemalt über leuchtende und schimmernde Ölfarben, können von Schönheit, Liebe und einem Leben in Einklang erzählen. Doch auch das "dahin geworfen sein", das Arrangement der Zufälligkeit, dunkele Gassen und Barszenen, Farbfelder wie Mauern im Raum, überspringen die beliebige Schönheit. Suchen nach Echtheit und verzichten auf schnellen Applaus.

 In der Ausstellung "Cuba en Cambio" zeigen wir Ölgemälde auf Leinwand aus den Jahren 2013 bis 2017.  

 Wandel und Veränderung scheinen in Cuba eine ständige und gegenwärtige Lebenskomponente zu sein und Frau Zacharova hat mit ihrer Sichtweise, mit ihren Bildern diesen fortlaufenden Prozess begleitet und dokumentiert. Bis hinein in die Gegenwart. 

 

 

Arthur Degner

Wegbereiter des deutschen Expressionismus

Ausstellung vom 11.3. - 25-4. 2017

 

Arthur Degner, 1888 bei Königsberg geboren und dort auch an der Kunsthochschule ausgebildet, zeigte schon früh Tendenzen zu eigenwilliger und unangepaßter Kunstauffassung. Dem damals hofierten "deutschen Impressionismus" konnte er nicht viel abgewinnen, und schnell galt er unter den Professoren "als Rebellischer". Er verlangte im Bildaufbau nach mehr und nach reinerer Farbe, besserer, weil klarerer Architektonik. Glück und Kunststück zugleich, denn Degner stagnierte nicht in der Provinz. Vielmehr fand er seinen Weg und auch Förderer in Berlin. Dort angekommen konnte er schnell und erfolgreich ausstellen, erhielt auch gute Kritiken und ein Paris Besuch, veranlasst durch seinen damaligen Galeristen, ermöglichte ihm schnellen und direkten Zugang zu den "Les Fauves", der damals internationalen und avantgardistischen Kunst.

Arthur Degner durchlief genauso das grausame Kaleidoskop der ersten Hälfte des 20. Jahr-hunderts, überlebte beide Weltkriege, wurde als Entarteter beschimpft, geriet später in den Strudel der Formalismusdebatte (abstakte verso expressiv-reale Bildauffassung), durchlief dabei mit Sicherheit auch menschliche Krisen, blieb aber später, auch als Professor an der Berliner Kunsthochschule, seiner expressionistischen Verve und Überzeugung immer treu. Degner als Maler, aber auch als Graphiker, machte selten oder nie Kompromisse an die jeweils favorisierte und kurzlebige Kunstauffassung. Und genau diese Konsequenz, sie macht ihn heute zu einer großen Wiederentdeckung.

      Seinen Weg, seine Zeit und seine (später) als expressiven Realismus bezeichnete Kunst,             werden wir in der kommenden Ausstellung dokumentieren und wieder an die Öffentlichkeit           bringen. Arthur Degner, Wegbereiter des deutschen Expressionismus. Ein Künstler auf                  Augenhöhe mit den deutschen Brücke Malern und den Künstlern des Blauen Reiters.

 

Wege der Moderne

Ausstellung 14. Januar 2017 - 28. Februar 2017

 

Künstlergrafik, Handzeichnungen und Gouachen

des 20. Jahrhunderts

Mit ausgewählten zeitgenössischen Positionenvon von:

 P. A. Renoir, P. Picasso, L. Corinth, A. Degner, H. Szym, O. Pankok, E. Heckel, M. Brünning, W. Trautschold, M. Zimmermann, S. Dali, J. Miro, A. Mason, A. Calder, W. Stöhrer, E. Childs, R. Geiger, Felix Köthe, W. Libuda, Vera Singer, R. Paris, Karl Veitz, J. Takahashi, E. Bach, A. Selle, G. Flores y Reyes u. a.

 

 

 

Peter Michael Dinter übernimmt zum Jahreswechsel die Galerie Kunst am Gendarmenmarkt

Oktober 2016

E D E L G A R D  G I E S B E R T  (Berlin)

 

" abstrakte Kompositionen " – Malerei

Ausstellungskatalog

September 2016

A N N E  R O S I N S K I  (D)

 

" FIGÜRLICHE - ZEITBILDTEXTE " – collagierte Gemälde-Arbeiten

Galerie FLOX aus Kirschau zu Gast in Berlin


August 2016

P E T E R  F E I C H T E R  (A)

 

" auf den Hund gekommen " – Malerei / Objektkunst


Juli 2016

P E T E R  S C H L A N G E N B A D E R  und  L A R I S S A  N O D  (Berlin)

 

COSMIC TWINS: OBSESSIONEN " – Malerei

Einzel-& Gemeinschaftsarbeiten


Juni 2016

C E D E S  und  A S C H E N B R E N  N E R  (A)

 

two of a kind  2.0 Berlin " – Malerei


Mai 2016

I N A   K U N Z  (CH)

 

" SEE(H)WEISEN " – Objektkunst (Paper Art)


April 2016

M O N I Q U E   B E C K E R   &   B E T T I N A   R E I S K Y

 

" GESIN A SIN " – " SEHEN UND SEIN " Malerei / Objektkunst


März 2016

B.   F E L I C I T A S   H O E S S - K N A H L

 

" Ich zeige was ich tue "  Malerei / Installation


Februar 2016

V E S S E L A   P O S N E R   &   V I O L A   B E N D Z K O

 

" GE HEIMSPIEL E " – Malerei


Januar 2016

C L A U S   D I E R I N G

 

" Metamorphosen " – Malerei


Dezember 2015 - Januar 2016

G I U S I   N A L E T T O

 

" Nero " – Druckgraphik

Galerie Kass / Innsbruck (A) zu Gast in Berlin


11./12. Dezember 2015 

K A R I N   M Ü L L E R  -  G R U N E W A L D

 

" LichtSpielKunst " – Fotografie I Montagen


November 2015 

Prof.  S T E P H A N   B O E D E R

 

" et is wie et is " – Malerei


Oktober 2015 

M E H M E T   G Ü L E R

 

" Im Rausch der Farben " – Malerei


September 2015

E R I C H   F R A A ß (1893 – 1974)

 

Malerisches Werk (1920–1965) Retrospektive

aus dem Nachlass von Dr. Andreas Timmler (Bürgermeister von Moritzburg a.D.) Erich Fraaß gehört wie Otto Dix, August Böckstiegel, Conrad Felixmüller u.a. zu den wichtigsten Dresdner Realisten des 20. Jahrhunderts.


14. September 2015

A R I E L   S H A L L I T  (New York)  –  Preview

 

" Re-Imagined "


August 2015

G I S E L A   H A M M E R

 

" speak to me "


Juli 2015

M A G D A L E N A   S C H W I T Z E R

 

" Die Pforte der Wahrnehmung "

Junge Künstlerin aus Tirol in Berlin zu Gast – außergewöhnliche Kunst der Extraklasse


Juni 2015

M A R I A   G R U B E R 

  

" Dialog mit der Natur "


Mai 2015

B E A T R I C E   F A L C K 

 

" nuliajuk "


April 2015

W O L F   N O A C K 

  

" Reisebilder "


März 2015

G I U S E P P E   M A D O N I A 

  

" on the road "


November 2014

H I L L Y   K E S S L E R  (L)   Malerei

T A N I A   K R E M E R  -  S O S S O N G  (L)   Objektkunst

N A R Z   K O C K H A N S  (L)   Malerei

 

Galerie Kass / Innsbruck (A) zu Gast in Berlin


 November-Oktober 2014

`Z A R K O   R A D I C´  -  Z A R A 

 

" Zwischen–Räume " neue Arbeiten


November-Oktober 2014

W O L F G A N G   R A M I S C H 

 

Skulpturen & Malerei

Galerie Kass / Innsbruck (A) zu Gast in Berlin


September 2014

H A N S   G E O R G I

(1901 - 1989) 

  

Malerei


August 2014

V E R A   S I N G E R 

  

" Augen-Blicke " – Malerei


Juli 2014

U T E  L E C H N E R  -  H A N S   T H U R N E R 

  

" Kugellager "


Juni 2014

R U D O L F   L.   R E I T E R 

  

zum 70. Geburtstag 

 

" Gesichter meines Lebens "


Juni 2014

D E K E R N   (D)

 

" Hommage to  Basquiat " – Malerei

Galerie Kass / Innsbruck (A) zu Gast in Berlin


Mai 2014

S I G R I D   B Ö H L E R 

 

" Farbenspiele "


April 2014

M I H A E L A   I O N E S C U 

 

" SOLITUDE "